In den Sommerferien: Action mit der DLRG

Bei herrlichem Sonnenschein veranstaltete die DLRG Seeon-Truchtlaching am 30. August ein Ferienprogramm für Kinder.

Gleich am Anfach standen die Bade- und Eisregeln auf dem Programm. Hier sollten die Kinder ihr Wissen über richtiges Verhalten im Wasser und auf dem Eis auffrischen. Die Kinder zeigten sich dabei bestens informiert und so konnte man schnell auf den praktischen Tel des Nachmittags übergehen.

Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) der DLRG zeigte den interessierten Kindern zuerst das Einsatzfahrzeug und die Ausrüstung. Dabei stellten die kleinen Teilnehmer des Ferienprogramms den Mitgliedern der Einsatzgruppe viele Fragen und waren sichtlich begeistert von all den Ausrüstungsgegenständen.

Anschließend durften die Kinder einem Einsatztaucher beim Anziehen helfen, die aufwändige Ausrüstung begutachten und ihn ins Wasser schicken. Während des Tauchgangs hatten sie ständig Kontakt zum Taucher: Die Kinder stellten ihm Fragen und gaben Anweisungen, z. B. in welche Richtung er tauchen sollte und dass er ihnen bitte etwas vom Grund des Sees mitbringen solle. Das war möglich, weil der Taucher eine Vollgesichtsmaske mit Sprecheinrichtung trug, welche mit einem Kabel zur Sprechgarnitur an Land zu den Kindern verbunden war.

Nach diesem aufregenden Tauchgang, viele Kinder sahen zum ersten Mal in ihrem Leben einen echten Taucher, ging es zum Bootfahren. Bestens ausgerüstet mit Schwimmwesten durften alle mit dem Motorrettungsboot der DLRG ein paar Runden über den Seeoner See fahren. Auch hierbei hatten die Kinder sichtlich Freude und verlangten nach einer Zugabe.

Nach dem rund zweistündigen Programm durften sich noch alle beim Rettungsring werfen versuchen, bevor es zum Abschluss noch zum Schwimmen in den See ging.

Der Nachmittag hatte sowohl den Kindern als auch der DLRG riesigen Spaß gemacht!

Neue Sanitäter für den Ortsverband

Medizinisches Fachwissen ist für Einsatzkräfte aller Hilfsorganisationen sehr wichtig. Manchmal müssen nicht nur die eigentlichen Patienten, sondern auch die eigenen Kollegen medizinisch versorgt werden.

„Jeder Rettungsschwimmer, jeder Bootsführer, jeder Atemschutzträger, jeder Taucher und jeder Helfer – alle Einsatzkräfte sollten im Notfall die medizinische Erstversorgung eines oder mehrerer Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes übernehmen können“, so DLRG- Ausbilder Ralf Waidmann. Aus diesem Grund veranstaltete der Kreisverband Mühldorf a. Inn der Deutschen Lebens-Rettungs- Gesellschaft (DLRG) in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk (THW) Ortsverband Mühldorf eine Sanitätsausbildung (A/B).

16 ehrenamtliche Einsatzkräfte erlernten von den Ausbildern an mehreren Wochenenden in theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten wichtige Grundlagen der Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers sowie die verschiedenen notfallmedizinisch relevanten Krankheitsbilder. Auf dem Kursplan standen nicht nur internistische Notfälle wie Schlaganfall und Herzinfarkt, sondern auch thermische Schäden sowie traumatologische Notfälle, vom gebrochenen Arm bis zur Verletzung der Wirbelsäule.

In vielen praktischen Fallbeispielen konnten die angehenden Sanitäter das Erlernte in die Praxis umsetzten. Der Höhepunkt war ein Praxistag am Innkanal im Stadtgebiet Mühldorf. Strömungsretter der DLRG Seeon- Truchtlaching hatten eine Seilbrücke mit einem Raft aufgebaut, über welche die auf der einen Uferseite versorgten Patienten auf einem Spineboard zur anderen Uferseite transportiert werden mussten. Die Qualität der Ausbildung zeigte sich am Ende des Kurses: alle Teilnehmer haben die Prüfung erfolgreich bestanden.

Drei Defibrillatoren beschafft

In einer Gemeinschaftsaktion vom DLRG-Ortsverband Seeon-Truchtlaching und den beiden Burschenvereinen Ising-Truchtlaching und Seeon wurden drei Defibrillatoren und ein Schulungsgerät beschafft.

Je ein Gerät wurde von den drei genannten Vereinen finanziert, das Schulungsgerät wurde aus dem Überschuss des letzten Seeoner Starkbierfestes beschafft.

Die Defibrillatoren können bei Herzkammerflimmern Menschenleben retten. Die Geräte sind von Jedermann anwendbar und sind so konzipiert, dass man bei der Anwendung keine Fehler machen kann. Damit sie im Ernstfall stets erreichbar sind, werden je ein Gerät in den beheizten und videoüberwachten Vorräumen der Raiffeisenfilialen in Truchtlaching und Seeon aufgehängt. Sie sind in einem alarmgesicherten Wandkasten untergebracht. Der dritte Defibrillator kommt in das Einsatzfahrzeug der DLRG. Mit dem Schulungsgerät wird die DLRG Geräteeinweisungen durchführen, damit die Menschen ihre Scheu vor der Anwendung verlieren. Hierzu wird die DLRG Kontakt mit den Ortsvereinen aufnehmen, Interessierte können sich aber auch gerne selbst bei der DLRG melden.

Allerdings ersetzt so ein Defibrillator keinen Erste-Hilfe-Kurs, es unterstützt den Ersthelfer lediglich bei der Diagnose und gibt ihm Sprachanweisungen. Das Absetzen eines Notrufes an die Nummer 112 muss stets parallel erfolgen.

Die regelmäßige Auffrischung seiner Ersthelferkenntnisse ist nach wie vor empfehlenswert. Solche Kurse werden unter anderem vom BRK angeboten und werden regelmäßig auch von der BRK Ortsgruppe Seeon durchgeführt, die hierzu auch das beschaffte Schulungsgerät verwenden wird.

Hier gehts zur Anmeldung...

 

 

 

Einsatzgruppe freut sich über neue Einsatzbekleidung

Truchtlaching-Altenmarkt. Die mobile Einsatzgruppe der Deutschen-Lebensrettungs-Gesellschaft Seeon-Truchtlaching freut sich über die neu angeschaffte Einsatzbekleidung der Firma Marine Pool, einer der führenden Hersteller u.a. im Bereich der Segelsportbekleidung.

Bei der Beschaffung wurde die DLRG dankeswerter Weise mit einer großzügigen Spende vom Autohaus Mazda Meindl in Altenmarkt unterstützt.

Mit dieser Spende ist uns enorm geholfen! Im Gegensatz zu anderen Rettungsorganisationen muss sich die DLRG ihr gewünschtes Material nämlich selbst beschaffen und bezahlen. Es gibt zwar vom Landesverband der DLRG Zuschüsse beim Einkauf, aber den Löwenanteil muss die örtliche Gliederung selbst tragen.

Die neue Einsatzbekleidung löst die vor gut 10 Jahren selbst angeschaffte Bekleidung ab. Wir hatten schon vor 10 Jahren Bedarf an warmer und wetterfester Bekleidung, aber damals war für unsere Zwecke auf dem Markt noch nichts gescheites verfügbar und wenn war es nicht bezahlbar, so haben wir uns selbst schlau gemacht und eine zum damaligen Zeitpunkt angemessene Bekleidung entwickelt. Diese erwies sich aber oft auch nicht als ausreichend.

Erst in den letzten Jahren machte man sich innerhalb des Landesverbandes über vernünftige Wetterschutzbekleidung für seine Einsatzkräfte Gedanken und entwickelte eine für den Wasserrettungsdienst ideale Bekleidung.

Mit der neuen Einsatzbekleidung sind wir jetzt vor Regen, Schnee und Wind optimal geschützt, berichtet Stadler. Denn wir müssen meist dann raus und zu Einsätzen fahren, wenn das Wetter schlecht ist. Auch nachts kann man uns jetzt überall gut erkennen, dafür sorgt die leuchtend rote Farbe der Bekleidung und die darauf zahlreich angebrachten Reflektionsstreifen. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir mit jetzt endlich auch so aussehen wie andere DLRG Gruppierungen, angefangen von Bayern bis nach Norddeutschland.

Spendenübergabe Kunsthandwerkermarkt Seeon

Der Kunsthandwerkermarkt in Seeon zu Pfingsten war wieder ein voller Erfolg. Mit Sachspenden der teilnehmenden Kusthandwerker als Hauptgewinn wurde auch heuer wieder eine Tombola veranstaltet. Der Erlös von 1.068 € wurde der DLRG Wasserrettung zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit gespendet. Frau Dorothe Hahn von der IG Kunsthandwerk in Seeon und Frau Katrin Schmitz als Organisatorin der Tombola haben den Betrag auf der DLRG Station Seeon an Vorstand Michael Stadler und den Leitern der Kinder- und Jugendschwimmausbildung Maria Wolf und Günter Wittmann sen. übergeben.

Übungsmarathon am Wasser für die DLRG-Retter

Die Einsatzkräfte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft Seeon-Truchtlaching versammelten sich am Freitag den 17.6.2011 zum Start für einen 20-stündigen Übungsmarathon an der Wachstation Truchtlaching. Erstmalig richtete der Ortsverband einen Übungstag für seine aktiven Mitglieder aus der von Freitag Nachmittag durchgehend bis Samstag Mittag andauerte. Ziel der Aktion war das die Wasserretter innerhalb dieser langen Zeit an zahlreichen unterschiedlichen Einsatzübungen teilnehmen und so ihre Erfahrungen vertiefen und das in Theorieeinheiten erlernte sofort in der Praxis umsetzen können. So begann der Tag nach einer kurzen Einweisung mit der ersten Theorieeinheit und die Einsatzkräfte wurden auch über Neuerungen an den Wachstationen informiert. Im Anschluss folgte die erste Praxiseinheit und eine Einsatzmannschaft wurde zusammengestellt. Als Szenario wurde eine Situation gewählt, wie sie auch in der Vergangenheit schon oft im Realeinsatz durch die an den Wachstationen Dienst tuenden DLRG-Retter bewältigt werden musste. Die Wachmannschaft wurde zu einem Verkehrsunfall gerufen der sich in der Ortschaft ereignet hatte und eine Person schwer verletzt war. Durch die integrierte Leitstelle für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung werden dann parallel zum Rettungsdienst die ortsnahen DLRG Einsatzkräfte alarmiert, damit die medizinische Erstversorgung am Patienten schnellstmöglich mit den oft lebensrettenden Maßnahmen beginnen kann. So wird wertvolle Zeit überbrückt bis die Rettungsdienstfahrzeuge aus Traunreut, Trostberg oder der Rettungshubschrauber eintreffen. Allerdings wurde die Einsatzübung jäh durch einen Realeinsatz unterbrochen. Die DLRG Schnelleinsatzgruppe wurde zu einem vermissten 7-jährigen Jungen am Seeoner See alarmiert. Die bereits kurz nach Alarmierung am Einsatzort eintreffenden Wasserretter konnten jedoch schnell Entwarnung geben. Der seit 10 Minuten im Wasser abgängige Junge kam aus eigener Kraft wieder ans Ufer und fand sich bei den Eltern am Badesteg ein. Die Eltern haben in dieser Situation absolut richtig gehandelt. Nachdem sie ihren Jungen aus den Augen verloren und selbst kurz nach ihm gesucht hatten, setzen sie sofort einen Notruf ab und starteten so die Rettungskette. Nach dieser Unterbrechung und einer Nachbesprechung des Einsatzes erfolgte bereits die nächste Praxiseinheit. Eine Wachmannschaft der DLRG wurde zum Kraftwerk Truchtlaching alarmiert, dort wurde eine leblose Person im Wasser gesichtet. Die Mannschaft alarmierte weitere Kräfte nach und machte sich mit dem in Truchtlaching stationierten Rettungsboot sofort auf den Weg. Nach kurzer Anfahrt wurde eine Person unmittelbar am Kraftwerksrechen gefunden und durch die Motorbootbesatzung gerettet. Dabei bewährte sich das vor einem Jahr in Dienst gestellte neue Spezialboot vor allem durch seine Bugklappe und Kippstabilität. Nach weiteren Übungseinheiten am Kraftwerk und einer Verpflegung der Einsatzkräfte an der Fahrzeughalle trafen die Kameraden des befreundeten Technischen Hilfswerkes aus Traunreut mit ihrer Beleuchtungskomponente ein. Der verantwortliche THW-Zugführer stellte seine Spezialgeräte und Fahrzeuge vor und zählte mögliche Einsatzbereiche auf. Gleich im Anschluss rückte die DLRG zu einer Vermisstensuche an den Seeoner See aus, diesmal war es eine Übung. Mit zwei DLRG Booten wurde der See abgesucht, wegen der mittlerweile hereingebrochenen Nacht brachte das THW ihren Beleuchtungsanhänger in Stellung. Durch die enorme Lichtleistung konnte eine Fläche von ca. 2 Fußballfeldern vom Strandbad aus beleuchtet werden. Taucher begannen mit der Unterwassersuche in der stockfinsteren Tiefe des Seeoner Sees. Nach dieser Einsatzübung richtete sich die Einsatzmannschaft in der Bootshalle ein provisorisches Nachtlager mit vom THW bereitgestellten Feldbetten ein. Solche Nachtlager werden auch bei Katastropheneinsätzen eingerichtet bei denen die DLRG Kräfte im ganzen Bundesgebiet bei Bedarf für mehrere Tage anrücken. Am Samstag in den frühen Morgenstunden nach einem stärkenden Frühstück und einer weiteren Unterrichtseinheit rückte die DLRG Mannschaft an die untere Alz bei Offling aus. Hier suchten die Strömungsretter mit Raftingboot nach einer in der Alz treibenden Person. Weiterhin galt es die Einsatzkräfte in dem unübersichtlichen Gelände zielgerichtet einzusetzen und zu koordinieren. Die Einsatzkräfte wechselten sich in den Szenarien stets ab und so mussten die Retter entweder leitende Funktionen wie Einsatzleiter, Gruppen- oder Bootsführer, aber auch Mannschaftsarbeiten wie Strömungsretter, Taucher oder Leinenführer übernehmen. Alle Beteiligten konnten wichtige Erfahrungen sammeln und auch die Geselligkeit kam am Lagerfeuer nicht zu kurz. Nach diesen positiven Eindrücken wird dieser Übungstag fest in das Jahresprogramm der DLRG-Retter aufgenommen.

Jahreshauptversammlung März 2011

Eine erfreuliche Bilanz konnten Vorsitzender Michael Stadler und seine Ressortleiter für das abgelaufene Jahr 2010 vorlegen. Besonders erfreut war man über den Überraschungsbesuch bei der Versammlung durch die befreundete Ortsgruppe der Österreichischen Wasserrettung (ÖWR) aus Perwang am Grabensee mit Ortsstellenleiter Roland Himmel und seinen Kameraden. Der Vorsitzende berichtet von vier Vorstandssitzungen im abgelaufenen Jahr. Außerdem war die DLRG mit einer Fahnenabordnung zu Gast beim Jubiläum der Feuerwehr Seeon, nahm am Kriegergedenktag in Seeon teil und war mit einer Abordnung bei der Bootsweihe der DLRG Traunstein-Siegsdorf in Prien. Auch wurden zwei Bezirksversammlungen in Traunstein und in Münsing besucht. Im Dezember fuhr eine Gruppe aus Seeon-Truchtlaching zu einem ersten Treffen zur ÖWR in Perwang am Grabensee. Schatzmeister Günter Wittmann jun. berichtet über mehr Ausgaben als Einnahmen im Jahr 2010. Durch Rücklagen kann das Defizit jedoch ausgeglichen werden. Die Revisorin Petra Hochreiter verliest den Kassenprüferbericht und stellt den Antrag zur Entlastung des Schatzmeisters, die einstimmig erfolgt. Der technische Jahresbericht wird stellvertretend für den verhinderten Technischen Leiter Sigi Stadler durch Marco Berger vorgetragen. Über 4600 Wachdienst-, Einsatz-, Ausbildungs-, Arbeits- und Verwaltungsstunden wurden erbracht und 131 Schwimmabzeichen abgenommen. 47 Mal rückte die Schnelle Einsatzgruppe (SEG) zu den unterschiedlichsten Einsätzen aus. Dies waren hauptsächlich Erstversorgereinsätze zu chirurgischen und internistischen Notfällen vor allem im Gemeindegebiet Seeon-Seebruck-Truchtlaching. Weitere Einsätze waren Vermisstensuchen, Taucheinsätze, Bootsunfälle und Personen in Wassernot. Ein besonderer Einsatz wurde von Andreas Reif und Robert Frohna im Rahmen des Wachdienstes in Truchtlaching bewältigt. Ein 40-Jähriger Handwerksmeister aus Norddeutschland verletzte sich bei einem Kopfsprung von der Alzbrücke in Truchtlaching schwer an der Halswirbelsäule. Durch das sofortige und medizinisch korrekte Handeln der anwesenden Rettungsschwimmer konnte nachweislich durch den behandelnden Arzt der Verunfallte vor einer Querschnittslähmung bewahrt werden. Mehrere Wochen nach dem Ereignis trafen der Verunglückte und die Retter an der Wachstation Truchtlaching zusammen. Überglücklich bedankte sich der mehrfache Familienvater im Beisein seiner Frau bei den DLRG-Rettern über die schnelle und professionelle Hilfe, die ihm ermöglicht weiterhin als Spenglermeister seinen Beruf und seine Firma weiterführen zu können. Außerdem wurden zahlreiche Wundversorgungen an den Stationen in Seeon und Truchtlaching erbracht. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten an der Station Seeon erstrahlt diese in neuem Glanz. Es wurden Alarmgeräte für die Stationen in Seeon und Truchtlaching angeschafft, von denen aus die DLRG-Einsatzkräfte per SMS bei Einsätzen oder Brandalarmen an den DLRG Gebäuden alarmiert werden. Für die Einsatzkräfte wurden insgesamt 17 Übungen abgehalten. Davon erstmalig durch den Ortsverband Seeon-Truchtlaching organisiert eine großangelegte überörtliche Bezirkskatastrophenschutzübung mit über 100 Teilnehmern, sowie eine Strömungsretterausbildung mit dem befreundeten DLRG Ortsverband aus Taufkirchen/Vils. Ein besonderer Meilenstein in der Geschichte des Ortsverbandes Seeon-Truchtlaching ist der erfolgreiche Abschluss der mehrjährigen Lehrscheinausbildung von Robert Frohna, Marco Berger, sowie Stefanie und Michael Stadler. Alle sind bereits seit Jahren in der Aus- und Weiterbildung fest integriert und konzentrieren sich nun vermehrt diesen wichtigen Bereichen um den Nachwuchs zu fördern. So konnten 2010 auch 25 neue Rettungsschwimmer ausgebildet werden, die die verschiedenen Stufen vom Juniorretter bis zum Rettungsschwimmer Gold absolviert haben. Die Ausbildungskurse „Einsatzleiter Wasserrettungsdienst“ bzw. „Zugführer“ wurde von Andreas Reif, Michael Stadler und Marco Berger erfolgreich besucht. Weitere Angebote waren ein Erste Hilfe-Training, ein Erste Hilfe-Kurs zusammen mit dem THW Traunreut, ein Fahrsicherheitstraining für Einsatzfahrzeuge mit dem THW und der Feuerwehr Traunreut und der Besuch der Kindergartenkinder auf der Station in Truchtlaching. Michael Stadler dankt noch Jugendwart Robert Frohna und seinen Helfern, die 2010 ein gutes Jugendprogramm in Seeon und Truchtlaching durchführten. Zahlreiche Jugendgruppentreffen auf den Stationen Seeon und Truchtlaching wurden angeboten. Auf dem Programm standen u.a. Schnorcheln, Besuch im Schwimmbad und ein Fußballturnier der DLRG Jugend Bezirk Alpenland bei dem der 2. Platz erreicht wurde.

Günter Wittmann sen. berichtet von der Kindergruppe, die sich 14tägig zum Schwimmen trifft. Zusätzlich wurden noch Schulklassen zum Schwimmunterricht begleitet und so insgesamt 88 Jugendschwimmabzeichen von Bronze bis Gold abgenommen werden. Im Sommer wurde eine Schlauchbootfahrt auf der Alz angeboten. Sehr viele Teilnehmer waren bei der Besichtigung des Rettungshubschraubers in Traunstein und bei der Nachtwanderung im Dezember dabei. Der Termin für das Bruck´n Fest wurde auf Sonntag den 14.8.2011 festgelegt, so Organisator Günter Wittmann. Aus Rücksicht auf ein in der Nähe stattfindendes Fest wurde der Termin so gewählt. Maria Wolf berichtete über die angebotenen Schwimmkurse für Frühschwimmer mit 14 Teilnehmern im Frühjahr bei denen auch Kinder aus den Gemeinden Altenmarkt, Emertsham, Engelsberg, Kienberg, Peterskirchen und Pittenhart teilgenommen haben. Im Laufe der Saison erwarben noch weitere 13 Kinder das Seepferdchenabzeichen. Roland Himmel von der ÖWR meldet sich zu Wort und meint, viele Probleme sind hüben und drüben gleich und sieht auch die Politik gefordert. Die Aufbauarbeit über 40 bis 50 Jahre ist über kurz oder lang ohne die Jugend nicht zu halten. Er überreicht Michael Stadler einen Salzburger Augustiner Bierkrug und ein Abzeichen „40 Jahre ÖWR OS Grabensee“. Abschließend konnten durch den Vorsitzenden Michael Stadler und den für die Mitgliederverwaltung verantwortlichen Günter Wittmann sen. noch zahlreiche Ehrungen vorgenommen werden.

Für 10-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt:

Vereinsarzt Dr.med. Brandhuber Thomas, Daxhammer Alexander, Ostermayer Bernhard, Mooslechner Roland, Frank Sabine, Dr.med. Bjarsch Bernd, Bär Fabian, Frohna Karin, Schröder Robert, Grundl Rosi, Wittmann Isabella,-Viviana, -Antonia.

Für 25-jährige Mitgliedschaft:

Hilger Manuel, Holzapfel-Schnepple Cornelia, Eiblmaier Josef, Huber Gerhard, Schneebinger Walter, Kollmannsberger Tanja und Dürnreiter Sebastian.

Für 40-jährige Mitgliedschaft:

Ehrenmitglied Maria Wolf. Sie ist seit 1971 bei der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft Mitglied und bis heute aktiv in der Kinder- und Jugendarbeit tätig.

Eine besondere Ehrung bekam Sebastian Dürnreiter mit einem Geschenkgutschein für seine zuverlässigen 25-jährigen Dienste als Fähnrich des Ortsverbandes.